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Untersuchungen des Akkommodationsverhaltens der Augenlinse nach Einbringung Femtosekunden-Laser-induzierter (fs-Laser) Schnittflächen

Mit zunehmendem Alter lässt die Fähigkeit der menschlichen Augenlinse nach, sich von der Fernsicht auf die Nahsicht einzustellen. Für die dadurch verursachte Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) gibt es noch keine befriedigende Behandlungsmethode. Es wurde allerdings gezeigt, dass es möglich ist, die Verformbarkeit der Linse durch das Einbringen von Mikroschnitten mittels fs-Laser zu beeinflussen (fs-Lentotomie). Ziel dieses Projektes ist es, eine Methode zu entwickeln, die es ermöglicht, das veränderte Akkommodationsverhalten von Augenlinsen nach fs-Lentotomie mittels eines Finite-Elemente (FE)-Modells vorherzusagen. Dazu wird in einem speziellen Prüfstand die Akkommodation in vitro simuliert. Die Linsengeometrie wird dabei mit Hilfe von optischer Kohärenztomographie (OCT) vermessen. Aus diesen geometrischen Daten wird ein FE-Modell der Linse generiert und anhand der Ergebnisse der Experimente validiert. Mit Hilfe des FE-Modells können dann Parameterstudien für verschiedene Schnittgeometrien durchgeführt werden, um die Wirkung der fs-Lentotomie-Behandlung in Abhängigkeit von der Geometrie des Laserschnittes zu beurteilen.

 

Ansprechpartner:

 

Dr. Tammo Ripken